Amorino

„A flower does not think of competing to the flower next to it. It just blooms“

– Unknown

Das erste Mal, als ich ein Eis von Amorino gegessen habe, war ich total geflasht. Das war 2015 bei einem Schulaustausch nach Paris – die Mutter meiner Austauschpartnerin wollte mir dieses Eiscafé unbedingt zeigen, weil es dort so besonderes Roseneis gäbe. Ich wusste zuerst nicht, was ich mir darunter vorstellen sollte. War das etwas mit Rosenaroma wie Lauras Kaffee bei Taste in Lübeck?

Doch als wir ankamen und ich bei der Riesenschlange einige Menschen glücklich rauskommen sah, die direkt ihr Handy zückten, um das Eis zu fotografieren, wurde mir klar, dass mit der Rose die Form des Eis gemeint war. Ich traute mich damals nicht, irgendetwas exotisches zu probieren (hätte den Namen der Sorte wahrscheinlich eh nicht auf Französisch bestellen können), also nahm ich ein klassisches Schokoladeneis, was aber trotzdem sehr lecker war. Wir standen ewig an und als meine Austauschpartnerin dann nur einen Milchshake bestellte, konnte ich es gar nicht glauben – war dieses Roseneis hier in Paris so etwas normales, dass sie darauf verzichten konnte und stattdessen einen Milchshake nimmt?! Ich jedenfalls konnte gar nicht aufhören zu schwärmen, weil ich so was damals zum ersten Mal gesehen habe.

Als ich dann ein zweites Mal in Paris war, dieses Mal 2018 zu meinem 18. Geburtstag, durfte ein Amorino-Eis nicht fehlen. Roseneis war nun zwar nicht mehr so außergewöhnlich, weil man es auf Instagram nun öfter sieht und ich auch zwischendurch mal auf Reisen woanders, in London, eins gegessen habe. Dennoch wollte ich mir dies als Attraktivität für meinen Geburtstag aufheben. Auch wenn es Sommer war, war mein Geburtstag ein regnerischer Tag und eigentlich total ungeeignet für ein Eis, aber das machte mir nichts aus. Ich traute mich dieses Mal sogar, mehrere Sorten zu bestellen. Diese werden dann als unterschiedlich farbige Rosenblätter an die Waffel gedrückt. Alle Sorten waren köstlich. Und dieses Mal war sogar die Schlange nicht ganz so lang, was aber garantiert dem Regen verschuldet war.

Amorino gibt es auch hier in Hamburg und in einigen anderen Städten, beispielsweise Berlin. Leider habe ich das Eiscafé in Hamburg tatsächlich noch gar nicht besucht, obwohl ich dauernd dran vorbei laufe. Aber entweder passt das Wetter nicht oder ich komme gerade voll gegessen aus irgendeinem anderen Restaurant und habe keinen Platz mehr für ein Eis.

Den nächsten sonnigen Tag, an dem ich mich in der Stadt aufhalte, werde ich aber definitiv mal wieder Amorino aufsuchen, das nehme ich mir jetzt fest vor. Wollt ihr es auch auf eure Bucketlist setzen?

Stay tuned- bis zum nächsten Mal!

Euer Foodangel Shiva💫

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