Rezept: Himbeer-Cheesecake Crumble

Okay, genug von den 5-Minuten-schnellen-Rezepten, hier kommt mal wieder etwas aufwendigeres für euch. Die Quarantäne-Zeit muss man schließlich irgendwie rumkriegen, und da sind ein paar Stunden in der Küche beim Backen doch eine schöne Beschäftigung. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Der Himbeer-Cheesecake Crumble kombiniert gleich drei wundervolle Kuchensorten: Käsekuchen alleine finde ich meistens bisschen langweilig, aber mit Himbeeren drin wird er ultra lecker. Dazu kommt dann das leckere Element vom Streuselkuchen, von dem ich gar nicht genug bekommen kann.

Es sind natürlich auch einige Variationen möglich: Wer keine Streusel mag, lässt die einfach weg. Wer laktosefrei isst, wie ich, kann bei den Milchzutaten zu der laktosefreien Alternative greifen. Wer gerne mit Proteinpulver backt, wie Laura, kann dies gerne auch miteinbeziehen. Und natürlich können die Himbeeren auch durch andere Lieblings-Beeren ersetzt werden.

Also, los geht’s mit dem Rezept! Plant am Besten ein bisschen Zeit ein…

Zutaten:

  • Boden und Streusel:
    • 350g Mehl
    • 225g geschmolzene Butter
    • 200g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 4 EL Haferflocken
  • Käsekuchen:
    • 565g Frischkäse (evtl. laktosefrei)
    • 120ml Buttermilch (evtl. laktosefrei)
    • 200g Zucker
    • 2 EL Maismehl
    • 1 EL Vanilleextrakt
    • geriebene Schale von 2 Zitronen
    • 2 Eier
  • Himbeerfüllung:
    • 3 EL Himbeermarmelade
    • 300g Himbeeren
  1. Zuerst widmet man sich dem Boden und den Streuseln: Mische Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel.
  2. Schmelze die Butter und füge sie langsam hinzu. Vermische die Masse am Besten mit einer Gabel, bis Klumpen entstehen.
  3. Gebe 2/3 der Masse auf ein eingefettetes Blech. Rolle den Teig entweder mit einem Glas flach oder drücke den Teig mit den Händen in alle Ecken.
  4. Stelle das Blech für 10 Minuten in den Kühlschrank. Währenddessen kannst du beginnen, den Ofen auf 180°C vorzuheizen.
  5. Backe den Boden nun für 20 Minuten, bis er langsam braun wird.
  6. Wenn der Boden fertig ist, kannst du dich dem Käsekuchen widmen. Mische dafür die obenstehenden Zutaten in einer Schüssel, bis sie gut vermengt sind.
  7. Gieße die Käsekuchenmasse nun über den fertig gebackenen Boden.
  8. Weiter geht’s mit der Himbeerfüllung: Erhitze die Himbeermarmelade, bis sie lockerer wird.
  9. Nimm die Marmelade vom Herd und mische sie mit den Himbeeren, bis sie schön eingedeckt sind.
  10. Verteile nun die Himbeeren in der Käsekuchenschicht. Zum Schluss kannst du noch die übrige Masse aus Schritt 3 als Streusel obendrüber streuen.
  11. Backe den Kuchen für 35-40 Minuten.
  12. Lasse den Kuchen nach dem Backen eine Stunde abkühlen, bevor du ihn für ca. vier Stunden in den Kühlschrank stellst.
  13. So, die Vorfreude hat sich gelohnt: Nach vier Stunden kannst du den Kuchen dann in Stücke schneiden und servieren! Guten Appetit!

Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, habe ich ab Schritt 7 nicht mehr das Blech verwendet, sondern die Masse in kleine Förmchen gegeben. Dafür habe ich den Boden einfach auch zerbröckelt und dann als unterste Schicht in das Förmchen gegeben. Die folgenden Schritte bleiben genau gleich – Käsekuchen, Himbeeren und Streusel hinzufügen, backen, abkühlen und dann genießen!

Der Kuchen ist ungefähr vier Tage haltbar. Wer also meint er würde die Masse allein nicht essen können, hat für die nächsten paar Tage einen schönen Snack zum Nachmittagskaffee.

Guten Appetit wünscht euch: Euer Foodangel Shiva 💫

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